HOME IS WHERE MY ART IS 1

Schichtwechsel
Schichtwechsel
SCHICHTWECHSEL
30. Mai bis 22. Juli 2019
Gruppenausstellung in der Reihe „HOME IS WHERE MY ART IS“
Vernissage Donnerstag 30. Mai 19:30Uhr
Performance: Sigtryggur Berg Sigmarsson
Konzert: Materialeinschüchterung
Überarbeitungen vorhandener Werke mit den Mitteln der Malerei, Zeichnung, Collage, Video und Schrift, analog und digital mit Nicola Barth, Anna Bieler, Helmut van der Buchholz, Stefan Budian, Jos Diegel, Alfred Gronak, DeDe Handon, Albert Herbig, Hötsch Höhle, Hundefaenger KRD, Nikola Jaensch, Stéphane Jeanneau,  Kerstin Lichtblau, malatsion, Veronika Olma, Sabine Rollnik, Johannes Schebler, Elke Tamarelke.
KünstlerInnen nutzen die vorgegebenen, gefundenen oder ganz bewusst gewählten Werke als Hintergrund, Projektionsfläche oder als Aufgabe zur Fortführung mit ihren jeweils eigenen Mitteln. Man spielt mit Vorgefundenem, lässt Zitate durchscheinen und nimmt sich das Recht, Aussagen zu korrigieren. Hier geht es um Aneignung im besten künstlerischen Sinne. Konzepte der Autorenschaft und Originalität werden mit einem ironisch-kritischen Unterton hinterfragt.
Wie vielfältig diese Aneignung ausfallen kann, zeigt die Ausstellung in der Walpodenakademie Mainz.
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Landeshauptstadt Mainz
Landeshauptstadt Mainz
HOME IS WHERE MY ART IS
Veranstaltungsreihe des Mainzer Kunstvereis Walpodenstraße 21 e.V. mit freundlicher Unterstützung des Kultursommer Rheinland-Pfalz und der Landeshauptstadt Mainz

Sigtryggur Berg Sigmarsson ist ein Bildender-, Sound- und Performancekünstler, der 1977 in Akureyri, Island, geboren wurde. Er studierte Sonologie am Royal Conservatory Den Haag in Holland in den Jahren 1997 bis 1998 und erhielt 2004 das MFA bei der Fachochschule für Bildende Kunst in Hannover. Sigmarsson stellt seine Gemälde und Zeichnungen international aus, ist aber wohl vor allem für seine energiegeladenen Performances in einer Vielzahl von Veranstaltungsorten bekannt. Der Isländische Künstler ist mit seinen Projekten ständig weltweit unterwegs und ändert häufig Aufenthalt und Wohnsitz (Akureyri, Den Haag, Gent, Kopenhagen, Reykjavík, Wien,.. und derzeit wieder Hannover). Sein Ansatz ist der des zitternden Künstlers, der darum kämpft, aus einem schöpferischen Impuls Sinn und Richtung zu machen. Unabhängig vom Medium gibt es eine ständige Suche nach Ordnung und Chaos – vielleicht könnte man es Heimat nennen – in seinem gesamten Werk. Seit einiger Zeit veröffentlicht er Soloaufnahmen mit Alben bei Trente Oiseaux, ERS, Helen Scarsdale, Fire Inc., Hanson Records, Bawag Contemporary Vienna, Korm Plastics, Bottrop Boy, Ultra Eczema und De Player. http://icelandicartcenter.is/people/artists/sigtryggur-berg-sigmarsson/

Materialeinschüchterung: Torstn Kauke und Oliver Kaib aus Offenbach erschaffen elektro-akustische Klangskulpturen zwischen Geräusch und Tongemisch mittels (teils) selbst gelöteter elektronischer Klangerzeuger und einer elektrischen Gitarre. http://materialeinschuechterung.bandcamp.com/

The Post Industrial War

thepostindustrialwar2
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Samstag 09. Juni 2018 THE DECLARATION OF WAR
17 Uhr Vernissage THE POST INDUSTRIAL WAR Eröffnung der Internationalen MailArt Postkarten -Ausstellung im Rahmen des Straßenfests „Die Neubrunnenstraße feiert“ (Eintritt frei!) Weitere Öffnungszeiten der Ausstellung: Montags 18-20 Uhr
ab 19 Uhr THE POST INDUSTRIAL LOUNGE mit INRA (Drone Dub from Berlin) + DJ Michael Gossmann (Sielwolf) Eintritt ab 5 Euro
INRA
INRA
Samstag 21. Juli 2018 Finissage der Ausstellung THE POST INDUSTRIAL WAR
ab 20 Uhr Performanceabend THE POST INDUSTRIAL FINAL BATTLE mit Jellyspoor, Evamaria Schaller & Andreas Gehlen, Warcoulored Duel u.a. Eintritt ab 5 Euro

„Die Industrie erwürgt die Kunst“ — das befürchteter so mancher zu Beginn der Industrialisierung. Zutreffen mochte das zum Teil auf Fotografen und Bildermaler, die angesichts der neuen technischen Möglichkeiten keinen rechten Sinn in Ihrem Schaffen mehr sahen.

Inzwischen hat die Kunst Mittel und Wege gefunden, sich der Entwicklung zu stellen. Ja, sie bedient sich sogar der Werkzeuge und auch der Ergebnisse der industriellen Produktion.

Schon Dada benutzte ja Ready Mades als Grundlage ihrer künstlerischen Spielfreude. Noch konsequenter arbeitet die „Industrial Culture“, eine Kunst- und Musikrichtung, die sich ab der Mitte der 1970er-Jahre weltweit aus Elementen der experimentellen und Avantgarde-Musik sowie der Konzept- und Aktionskunst entwickelte. Als Einflüsse des Industrial finden sich Mail-Art-, Performance– und Aktionskünstler, Dada, Neo-Dada und Fluxus sowie Schriftsteller wie William S. Burroughs und Brion Gysin. Aber auch außerhalb der Kunst liegende Gebiete wie Psychologie, Werbung und Geschichte waren und sind wichtige Inspirationen für die Industrial Culture (darunter von zentraler Bedeutung als immerwiederkehrende Motive die Zeit des Nationalsozialismus, Terrorismus  sowie Motive aus Psychiatrie und Medizin).

Die Kunst würgt zurück!

Eine Veranstaltung des Mainzer Kunstvereins Walpodenstraße 21 e.V. mit freundlicher Unzterstützung des Kultursommer Rheinland-Pfalz und der Landeshauptstadt Mainz

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Landeshauptstadt Mainz
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Tech Riders

modelbau
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Freitag 30. März 20h – Konzert mit Tech Riders = Sindre Bjerga und Frans de Waard
TECH RIDERS (NORWAY / NETHERLANDS)
When early 2016 Sindre Bjerga (Norway) and Frans de Waard (The Netherlands) decided to join forces on a tour through Germany and The Netherlands, they decided that a duo act would be in order as well; as both have a wide experience in improvised electronics it was decided not to add another duo of improvised music to the scene, but rather be a group with structured songs that needed planning and rehearsing. Eight song structures were prepared by Frans de Waard, entirely based upon drone material delivered by Sindre Bjerga, plus a bit of synthesizer and rhythm. On tour Frans mixed all of these materials live, while Bjerga added his synth noise, radio/Walkman cut-ups and microphone abuse. All of this resulting in a wild ride of rhythm ‚ n noise and drones. From the highly subdued to the overtly loud, one could think of early Cabaret Voltaire, Merzbow, computer glitch, cosmic synthesizers, minimal techno and massive drone and you may have something that is close to the Tech Riders sound. The eight pieces on ‚In The Sky‘ are a selection of recordings made on the road in 2016 and have very little to do (anymore) with the CDR that was sold as tour merchandise, also called ‚In The Sky‘. Confusing? Yes, it sure is, that’s Tech Riders for you.

https://emerge.bandcamp.com/album/in-the-sky
videos:
https://www.youtube.com/watch?v=YvrfPoyuk8g
https://www.youtube.com/watch?v=Xt_lSbT6Snk
https://www.youtube.com/watch?v=L6jLFwQj-28

Vorschau: Embryo

Embryo 2017
Embryo 2017

Seit 1969 ist die Weltmusik, Krautrock-Band aus München kreativ in Bewegung, angetrieben von der unermüdlichen Energie ihres Kopfes Christian Burchard. Nun multipliziert sich die Burchard-Energie mit der nächsten Generation: Marja Burchard, Christian Burchards Tochter, die 1996 mit 11 Jahren das erste Mal bei Embryo mitspielte und nun mit ähnlich treibender Kraft wie ihr Vater mehr und mehr in den Vordergrund rückt. Die Multi-Instrumentalistin lebt und spielt das „Do It“-Konzept (ohne Zögern mutig voran!) mit der gleichen Überzeugung und der gleichen überzeugenden Lust wie Christian Burchard und übernimmt die Band seit 2016 um die ewige Musik von Embryo weiter fließen zu lassen.

Beginn 21 Uhr

Eintritt: wird noch bekannt gegeben

Ticketreservierung unter: info@kunstzwerg.net

Walpodenakademie zur Museumsnacht

Unsere Ausstellung „Kunst ist im Verein am Schönsten“ ist zur Museumsnacht am Samstag den 10. Juni 2017 von 18 bis 1 Uhr geöffnet

Programm:

Klaus Dietl
Klaus Dietl

19 + 21 Uhr Filmpremiere: „Holger Mainz aus München“ von rag*treasure & Klaus Dietl (München). Der experimentelle Film über die Stadt Mainz und seine zünftigen Bewohner wird in zwei Sessions von dem freien Improvisationskollektiv „Watercoloured Well“ (Frankfurt, Mainz) mit rag*treasure & Klaus Dietl live vertont.

21 Uhr Konzert: beißpony, das Riot mare Musikprojekt von Laura Melis (Oxford) und rag*treasure mit Veröffentlichungen auf Chicks on Speed Records

beißpony
beißpony

beißpony: In Oxford entsteht das Songwriting und in München werden Kostüme, Videos und Soundscapes für die Live-Performances entwickelt. Laura Melis Theis, Singer-Songwriterin aus der Antifolk-Szene und Stephanie Müller, Textil- und Performancekünstlerin, lernten sich 2006 im Kafe Kult kennen, Münchens legendäre Keimzelle für Störgeräusche. Auf ihrem Debut “Brush Your Teeth” (Chicks On Speed Records) treffen Lauras Texte und Piano-Melodien auf Steffis Liebe zum Experiment.

23 Uhr: Walpodendisco mit DJ Madam-Ji – Abtanzen bis Sendeschluss!

Konzert: Anne-F Jacques und Tim Olive

Anne-F Jacques
Anne-F Jacques

Anne-F Jacques and Tim Olive use handmade, idiosyncratic instrumentation to produce and amplify detailed sound textures, from fine-grained to coarse. They share a tactile, lo-tech approach to improvised sound composition, manipulating diverse objects and materials in conjunction with somewhat unpredictable audio pickup/amplification systems to create a music in turns serene and agitated, pellucid and dense, fluid and gritty. Jacques uses small electric motors and Olive employs magnetic pickups; both sources are modified, manipulated and amplified. The hands-on nature of their instrumentation results in performances which are both sonically captivating and visually intriguing.

Their first album „Dominion Mills“ was released in 2014 on the 845 Audio label, prior to a Japan tour. In November 2015 they undertook a North American tour, recordings from which became their 2016 Intonema label release „Tooth Car“. Both musicians use minimal external sound processing, mainly equalization; the results are very direct, tactile and raw, with the duo’s time-honed rapport contributing to a surprisingly organic music.
https://www.youtube.com/watch?v=tgJpL9tndN0

https://soundcloud.com/intonema/int020-anne-f-jacques-tim-olive-tooth-car-fragment
https://soundcloud.com/annef/dominion-mills-with-tim-olive-track-3-excerpt
http://www.intonema.org/2011/02/int020.html
https://845audio.org/catalog/